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Edewechter Geschichte in Kürze |
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| Edewecht gehört zu den ältesten Ortschaften des Ammerlandes
und stellt in seinem Siedlungskern das längste Reihendorf alter Art auf
der nordwestdeutschen Geest dar. Schon im Jahre 1150 fand die erste urkundliche Erwähnung statt: decimam adewacht = der Zehnte zu Edewecht. Der Name adewacht wird von Aueniederung hergeleitet. |
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1150 |
Erste urkundliche Erwähnung |
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1305 |
Errichtung einer Kapelle, jetzige St.-Nikolai-Kirche |
| 1450 | Bau der Wassermühle an der Vehne |
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1450 |
Es herrscht die Pest, die viele Einwohner dahinrafft |
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1456 |
Errichtung der ersten Bockwindmühle |
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1474-1538 |
In dieser Zeit brannte Edewecht in den Münsterschen Fehden dreimal nieder |
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1624 |
Erneute Vernichtung durch ein Großfeuer |
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1730 |
Beginn des Baus von Segelschiffen auf kleinen Helgen an der Vehne |
| 1815 | Entstehung einer Zichorienfabrik (Erstellung von Kaffee-Ersatz) in Westerscheps; ein recht ungewöhnliches Industrieunternehmen |
| 1827-1844 | Entstehung Jeddeloh II unter der Bezeichnung "Jeddeloher Wiese" |
| 1895 | In Edewecht gibt es 8 Kornwindmühlen und 2 Dampfkornmühlen |
| ab 1910 | Entstehung der Hochmoorkolonien und späteren Bauernschaften Süddorf und Husbäke |
| 1912 | Kleinbahn Zwischenahn - Edewecht (Verlängerung 1920 bis Edewechterdamm) |
| 1925-1935 | Ausbau des alten Hunte-Ems-Kanals zum Küstenkanal. 1935 wurde der Küstenkanal als Großschifffahrtsweg freigegeben |
| 1934 | Eingemeindung der Bezirke Friedrichsfehn, Harkebrügger Mark und Hansa |
| 1945 | Fast völlige Zerstörung Edewechts durch den 2. Weltkrieg |
| 1950 | Einstellung des Personenverkehrs mit der Kleinbahn |
| seit 1950 | Entwicklung Edewechts zur Wirtschaftsgemeinde und stetige Zunahme der Einwohnerzahl |
| 1991 | Einstellung der Kleinbahn Bad Zwischenahn - Edewechterdamm |
| 2000 | 850 - Jahr - Feier und Wiederaufbau einer historischen, voll funktionsfähigen Kokerwindmühle im Ort Edewecht |
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