News & Aktuelles

Vollsperrung L828/ Jeddeloher Damm
05.07.2019 - Erschließung Baugebiet Nr. 195 - Westlicher Ortseingang Friedrichsfehn - Herstellung Linksabbiegespur...
Erster großer plattdeutscher Gala-Abend in Edewecht
31.05.2019 - Die UNESCO hat sie vor einiger Zeit zum Weltkulturerbe ernannt...
Dorfentwicklungsplan für die Dorfregion Edewecht-West
10.04.2019 - Die Dorfregion Edewecht-West mit den Dörfern Edewecht, Husbäke, Osterscheps, Portsloge,...
Förderprogramm für Existenzgründer-/innen
28.01.2019 - Zum 01.01.2019 ist die neue Richtlinie zur Förderung von Existenzgründungen...
Kultur-Programm 2019
14.01.2019 - Das Kultur-programm des Edewechter Kulturprogramms ist online....
Raumordnungsverfahren für die Planung der 380-kV-Leitung Conneforde - Cloppenburg abgeschlossen
12.11.2018 - Das Raumordnungsverfahren für die Planung der 380-kV-Leitung Conneforde - Cloppenburg...

Neuigkeiten

Fünf Gemeinden im Ammerland bewerben sich um 2,4 Millionen EU-Mittel

Fünf Gemeinden im Ammerland bewerben sich um 2,4 Millionen EU-Mittel – Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger gefragt

Der Startschuss ist gefallen. Das Land Niedersachsen hat zu einem Wettbewerb der Regionen aufgerufen. Die Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede, Wiefelstede sowie die Stadt Westerstede haben sich zusammengeschlossen, um diese Chance zu nutzen.

Am 16. Juli trafen sich die Bürgermeisterin und Bürgermeister sowie weitere Vertreter der Kommunen zu einer Sitzung, um die gemeinsame Arbeit zu besprechen.

Das Förderprogramm heißt LEADER. Die Messlatte liegt hoch, da sich wohl mehr als 60 Regionen bewerben, aber nur 40 ausgewählt werden können. Außerdem muss binnen kürzester Zeit ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden, das dann Grundlage für die Förderung sein wird. Die Kommunen werden dabei von einem beauftragten Büro unterstützt.

Der Reiz an dem Programm liegt darin, dass die Region weitgehend selbst bestimmen kann, was gefördert werden soll. Für besondere Vorhaben dürfen sogar 80% Förderung gewährt werden. Dabei sind vorhandene Vorschriften des Landes, des Bundes und der EU zu beachten, aber dennoch sind die Möglichkeiten so vielfältig wie nie zuvor. Ein Vorteil liegt auch darin, dass im Vergleich zu dem vorigen Programm bessere Möglichkeiten bestehen, auch gemeinnützige Organisationen zu fördern. Allerdings müssen Projekte immer noch eine Mindestgröße haben und bewegliche Güter können nicht gefördert werden.

Die Herausforderung liegt in dem extrem kurzen Zeitraum, in dem das Konzept und die regionalen Förderrichtlinien entwickelt werden müssen. Hinzu kommt noch, dass möglichst viele Menschen aus der Region aktiv beteiligt werden sollen. Es liegt also zu einem guten Teil auch in den Händen der Bürgerinnen und Bürger, ob die Fördermittel genutzt werden können.

Die Bürgermeisterin und Bürgermeister rufen die Bürgerinnen und Bürger sowie die vorhandenen Wirtschafts- und Sozialpartner auf, sich aktiv an den geplanten Veranstaltungen zu beteiligen.

Die erste Runde, in der alle sich einbringen können, soll gleich nach den Sommerferien laufen. In jeder Kommune wird es dann eine erste Informationsveranstaltung und nachfolgende Arbeitskreise geben.